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  Heroes Of Climate - Wirtschaftlichkeit und Soziale Gerechtigkeit (Level 4)  

Auf dieser Seite soll es deutlich werden wie sinnvoll es ist Klimaschutzprojekte voran zu treiben. Ja, es ist eigentlich dumm keinen Klimaschutz zu betreiben. Es gibt nicht einmal (betriebs)wirtschaftliche Gründe das 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaabkommens nicht einzuhalten. Zu oft werden die Finanzen als Totschlagargument missbraucht: "Dafür haben wir kein Geld!" und somit ist das Thema erledigt. Ich sage: Dann spare oderm vierdiene doch mit dem Klimaschutz Geld. Was geben wir noch weiterhi unnötigerweise die Millionen aus, wenn es doch günstiger und klimafreundlicher geht? Ich hoffe mit dieser Seite inspirieren zu können, bin gerne offen für neue Ideen. Fürt die Zukunft braucht es Leute mit Visionen, Ideen und Kreativität.

Bereits behandelt: 

Vieles wurde bereits auf den letzten Seiten (Levels) besprochen:

  • Haushalt
  • Geld verdienen
  • Abwärme nutzen
  • Millionenersparnisse
  • Strom sparen
  • Home Office
  • Digitalisierung

Manches wird hier vertieft, anderes soll hier neu behandelt werden und der Punkt Soziale Gerechtigkeit mit einfließen. Klimaschutz ist in so vielen Fällen nur ein positiver ebeneffekt. Vorrangig sind die finanziellen Vorteile. Oft steht nur Tradition, Gewohnheit an bekanntes und der Lobbyismus im Weg. Letzteres ist einer der größten Feinde für soziale Gerechtigkeit.

 Photovoltaik auf allen Dächern 

Jedes Jahr zahlt der deutsche Staat 20 Milliarden Euro an klimaschädlichen Subventionen für die Energieerzeugung aus fossiler Energie. Nur durch diese Gelder zahlen wir Bürger*innen "moderate" Stromrechnungen. Die Stromerzeugung mittels Kernspaltung und Kohle war somit noch nie wirtschaftlich. Schon aus rein wirtschaftlicher Sicht ist die Energiewende mehr als nötig, geschweige denn aus ökologischer.

20 Milliarden Euro - wie können die abgebaut, klimafreundlich eingesetzt und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden?

Ein Jahr lang sollten die Subventionen erhöht werden und davon auf sämtlichen Dächern, privat wie gewerblich, Photovoltaikanlagen montiert werden. Die Kosten werden aus Steuergeldern bezahlt, der Strom wird gratis in den jeweiligen Gebäuden verbraucht und die monatliche Stromrechnung gesenkt.

Je mehr Solaranlagen verbaut werden, desto mehr Kohlekraftwerke können abgeschaltet und jedes Jahr die Subventionen zurück geschraubt werden.

Ab dem zweiten Jahr bekommen alle Photovoltaikbesitzer*innen, die früher schon eine Anlage besaßen ihre erstattet. Das Ziel ist alle Dächer zur Energiegewinnung zu nutzen und die Subventionen möglichst auf 10 Milliarden Euro zu reduzieren.

Übrigens: Solarpanels können ebenfalls an Balkone und Hauswände geschraubt werden.

Soziale Gerechtigkeit:

Anstatt von Steuersenkungen, wie es die FDP oft will, gibt es nun Gratis-Strom vom Dach. Die Senkung der Stromkosten bemerkt man im Geldbeutel ebenfalls. Hier profitieren alle, wirklich alle Bürger*innen!

Arbeitsplätze:

Die in den Kohleminen und -kraftwerken werden wohl wegfallen. Dagegen stehen ein Vielfaches an neuen Arbeitsplätzen für

  • Montage der Photovoltaik
  • Wartung der Anlagen
  • Recycling der Solarpanels

Unter dem Strich werden mehr Arbeitsplätze geschaffen, Subventionen gesenkt und das Klima geschützt.
Nachteil: Bei den armen Lobbyisten brechen die Millionengehälter ein.

 Weitere Photovoltaik: 

An alle Kommunen: Wo gibt es tote nutzbare Stellen? Solarpanels lassen sich wunderbar auf Lärmschutzwände montieren, an Hochspannungsmasten, oberhalb von Autobahnen und Bahntrassen im Wald in der Höhe der Baumwipfel u.v.m.

 Sozialer Wohnungsbau 

Ein großes Thema. Ein Thema über welches sich deutlich mehr Parteien Gedanken machen als über Klimaschutz, obwohl es hier keine Massendemos gibt. Vielerorts ist nicht das Haus welches den Kaufpreis in schwindelerregende Hohen treibt, sondern der Grundstückspreis. Im Münchener Westen beträgt dieser teilweise drei Viertel des Kaufpreises eines Reihenhauses. Dabei ist der Garten verschwindend klein. Es muss also am Grundstückspreis gespart werden:

 

Autobahnen überbauen:

Viele sind achtspurig (inkl. Standspur). Stabile Fundamente, ähnlich wie Bruckenfundamente, nur länger mit Abstand zu den Standstreifen gebaut ergeben ein gutes Fundament für eine Wohnanlage, einen Gewerbepark, Ladenpassage u.v.m. Je nach Standort können die Gebäude eine Hohe von 20-60 Metern haben und Innenhöfe. Im EG Parkgarage, 1.OG Ladengeschäfte, ab 2. OG Wohnungen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Da die Autobahn nicht be-baut, sondern über-baut wird, reduziert sich der Grundstückspreis um teilweise bis zu 90%.

Das gleiche Prinzip ist anwendbar bei Bahnhöfen, Bundesstraßen, breite Bahntrassen, ... Anstatt immer nur neben Straßen zu bauen können Gebäude in der Höhe des zweiten oder dritten Obergeschosses verbunden werden und oberhalb von Straßen zahlreiche Räumlichkeiten entstehen und das ganz ohne Flächenversiegelung.

Tesla könnte in Brandenburg ein Autobahnkreuz überbauen und sternförmig die Autobahntrassen. Somit bleibt nicht nur der Wald bestehen, sondern es besteht auch noch eine gute Verkehrsanbindung ans Werk. Liegt das Autobahnkreuz noch neben einer Bahntrasse ist das schon fast ein Lottogewinn - bestmögliche Logistik. Warum also Wälder roden und Straßen bauen wenn Klimafreundlichkeit wirtschaftlicher ist?

Weitere wirtschaftlichen Vorteile:

Eine überbaute Straße bleibt im Winter frei von Schnee und Eis und im Sommer frei von Hagelschlag und direkter Sonnenstrahlung. All dies setzt neben dem Verkehr den Straßen zu. Weniger Baustellen sind die Folge. Ebenso wird am Winterdienst und Streugut gespart. Klimaschutz? Nebeneffekt!

Was hier in Summe gespart wird sind keine Kleinigkeiten, sondern Milliardensummen.

 Alte Bohrinseln 

Sie werden hoffentlich nur noch Zeugen alter Energiegewinnung sein. Trotzdem ist die Technik interessant. Mehrere stillgelegte Bohrinseln (4-9) können auf hoher See eine Touristenattraktion werden. Die am besten erhaltene dient als Museum, andere werden umgebaut. Hotels, Parkanlagen und Gärten können entstehen, Freizeitparks ein Offshore-Windpark zur Stromerzeugung und Erzeugung von Wasserstoff, marine Permakuktur u.v.m. Auf stillgelegten Flugzeugträgern können Festivals stattfinden. Was in mariner Permakuktur angebaut wird kann aufs Festland exportiert werden. Frachtschiffe werden dort mit Wasserstoff betankt und können zumindest streckenweise damit fahren anstatt mit Schweröl oder nehmen zumindest Wasserstofftanks an Land mit. Klimaschutz? Nebeneffekt! Auch hier entstehen deutlich mehr Arbeitsplätze als auf Bohrinseln. Zur Stromerzeugung wird Solar, Windkraft und die Wellenbewegung genutzt. Der erzeugte Stom wird an Ort und Stelle verbraucht. Aus überschüssigem Strom wird Wasserstoff erzeugt. Mehr Flexibiölität geht fast nicht. Notfalls kann aus dem Wasserstoff wieder Strom erzeugt werden. Die Stromgewinnung aus der Wellenbewegung steht 24 Stunden jeden Tag zur Verfügung, eine unerschöpfliche Energiequelle.

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